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Knieverletzungen, Knieschäden, Knieschmerzen - Dr. med. Yildirim im Interview

Knieverletzungen, Knieschäden, Knieschmerzen - Dr. med. Yildirim im Interview

Schmerzen in den Knien - BehandlungsmöglichkeitenLesezeit: Circa 10 Minuten

Viele kennen ihn, den fiesen Schmerz in den Knien, der uns durch den Alltag begleitet und jegliche Bewegung zur Tortur macht. Dr. med. Burak Yildirim ist einer der leitenden Ärzte in der Orthopädie und Unfallchirurgie unseres Kooperationspartners der Mediapark Klinik Köln, gleichzeitig Mannschaftsarzt bei Bayer 04 Leverkusen und spezialisiert auf Sportverletzungen und Überlastungsschäden - er kennt sich aus mit Problemen wie diesen.

Mit welchen Beschwerden wir uns am häufigsten herumschlagen, was wir dagegen tun können und wie sich Schäden und Schmerzen sogar vermeiden lassen, das lest ihr in diesem Interview.

Dr. med. Yildirim im ausführlichen und aufklärenden Gespräch über die Themen Knieverletzungen und Knieschäden:

Welche Verletzungsbilder kommen am häufigsten vor?

Am Kniegelenk gibt es drei Hauptgebiete, in denen Verletzungen auftreten. Von innen nach außen beginnend sind es vor allem

1. das Jumpers Knee: Eine Entzündung der Kniescheibensehne an der Spitze der Kniescheibe. Der Schmerz tritt vorne am Knie auf.
2. das Runners Knee:
Eine Scheuererkrankung mit Entzündung des Schleimbeutels/Knochenhaut am außenseitigen Oberschenkelknochen (Traktus). Der Schmerz tritt außen am Knie auf.
3. die Schleimbeutelentzündung an der Knieinnenseite:
Von der Oberschenkelrück- und Innenseite docken drei Sehnen (auch Gänsefuß/Pes anserinus genannt) an der Innenseite unseres Schienbeins an. Wenn es hier zu Spannungsverhalten oder Verhärtungen der Muskulatur kommt, kann dies zu Entzündungen führen. Der Schmerz tritt innen am Knie auf.

Welche Beschwerden sind für deine sportelnden Patienten besonders relevant?

Jumpers Knee

Runners Knee

In erster Linie ist die Problematik an der Kniescheibenspitze (Jumpers Knee) und Knieaußenseite (Runners Knee) am relevantesten. Dies gilt sowohl für Alltagsathleten als auch für Berufssportler und hat meist eine der beiden folgenden Ursachen: Entweder, die betreffende Person beginnt seit einer langen Sportpause wieder mit dem Training und die Strukturen sind an die neuen Reize noch nicht angepasst, oder der Trainierende gibt in zu kurzer Zeit zu viel Gas und lässt seinem Bewegungsapparat auch dadurch nicht genügend Zeit zur Anpassung. Das ist, als würde man mit unpassenden Reifen zu viel PS auf die Straße bringen, was dann im Endeffekt zu Schäden in der Reifenstruktur führt.

Was empfiehlst du ambitionierten Patienten demnach?

Ich empfehle, sich vor dem Beginn einer Trainingsepisode selbst Ziele zu stecken und diese dann mit dem Trainer gemeinsam anzupassen. So kann ein realistischer Timetable entstehen, der genau festhält, welche Ziele mit welchen Mitteln erreicht werden sollen und können, ohne dabei die Gesundheit oder die Sportfähigkeit einzuschränken. Ein Plan, um das individuelle Ziel Baustein für Baustein sicher zu erreichen.

Was gilt es bei so einem Konzept zu beachten?

Generell gilt: Qualität vor Quantität!
Vor allem zu Beginn sollte auf eine hohe und präzise Ausführungsqualität geachtet werden. Sonst übertragen sich später unphysiologische Abläufe in unseren Autopiloten. Konkret heißt das: Zu Beginn mit möglichst wenig Gewicht arbeiten und im besten Fall sogar mit Eigengewicht und höherer Wiederholungszahl. Erst wenn die Ausführungsqualität stimmt, sollte die Quantität (Häufigkeit, Intensität, Gewicht, …) gesteigert werden.

Wie lassen sich Knieprobleme präventiv vermeiden?

Knie ist meist Opfer, nicht Täter

Aus ärztlicher Sicht sollte zunächst immer der Status Quo festgestellt werden. Wenn keine Beschwerden vorliegen und das Körpergefühl ausnahmslos positiv ist, kann man den Arzt auch weglassen. Wenn es jedoch kleine Zipperlein gibt (zum Beispiel Schmerzen im unteren Rücken, Hüftschmerzen, etc.) oder auch wenn man als Kind Einlagen wegen Knick-Senk-Fuß Problematiken getragen hat, sollte man einen Fachmann oder eine Fachfrau drüber schauen lassen. Mit ihm oder ihr sollten dann die jeweiligen Ziele und Sportwünsche besprochen werden, damit abgeklärt werden kann, wie realistisch diese sind.

Denn wichtig ist, dass Schmerzproblematiken immer als Kettenreaktion verstanden werden müssen. Das bedeutet, wenn das Knie betroffen ist, können die Ursachen auch eine Etage höher in der Hüfte oder ein Stockwerk tiefer in Fuß- und Sprunggelenken zu finden sein. Das Knie darf also nie isoliert betrachtet werden, sondern immer als Glied der Kette. Entsprechende Übungen müssen somit ebenfalls den Hüft-Becken- und den Fuß-Sprunggelenksbereich betrachten und dürfen sich nicht nur auf ein Gelenk beziehen.

Denn ein schmerzendes Knie ist hauptsächlich Opfer und nicht Täter!

Erst wenn das beschriebene Zusammenspiel verstanden ist, weiß man, in welche Richtung das Training gehen soll.
Auch sind es oft funktionelle Einschränkungen und keine strukturellen Einschränkungen, die zu Beschwerden führen. Schmerzen liegen somit oft nicht in geschädigten Strukturen, sondern in falschen Ausführungen oder einer mangelnden Ansteuerungsfähigkeit. Solche Beschwerden können beispielsweise über funktionelles Beinachsentraining präventiv positiv beeinflusst werden, welches gesamte Muskelketten involviert, respektiert und trainiert.

Gibt es Hilfsmittel zur Prävention?

Neben den aktiven Verfahren wie Übungstherapien und Trainingstherapien, haben wir gute Erfahrungen mit passiven Elementen wie der Faszienrolle gemacht.
Zugegeben, über die Faszienrollen scheiden sich die Geister, es gibt sowohl überzeugte Befürworter dieser als auch Gegner. Ich sehe das jedoch so, dass man die Elemente Muskulatur und Muskelhülle getrennt voneinander verstehen muss. In einer verklebten Hülle wird die Muskulatur nicht dynamisch laufen können. Wenn die Hülle verklebt ist, kann der Muskel somit nicht adäquat funktionieren. Und da wir ein mittlerweile leider sitzendes Volk geworden sind, ist unsere Muskulatur häufig Zwangshaltungen ausgesetzt, was zu Verhärtungen und Triggerpunkten in der Muskulatur führt. Diese Problematik kann aus meiner Sicht mit der Rolle gut beeinflusst werden. Vorstellen kann man sich das Ganze mit Hilfe folgender Metapher:

Wenn du ein Brot backen willst und du dir nicht genug Mühe gegeben hast, den Teig glatt zu verrühren, wirst du Knötchen im Teig finden. Rollst du den Teig nun mit einem Nudelholz aus, erhältst du nach einer Weile jedoch wieder einen glatten Teig (Nudelholz-Effekt).

Oberschenkelvorderseite bietet viel Muskelfläche für die Faszienrolle

Oberschenkelaußenseite

Im Bereich der Patellasehne (verläuft von der Kniescheibe zum Unterschenkel und dient der Kraftübertragung vom Ober- auf den Unterschenkel) gilt es zu beachten, dass die vordere Oberschenkelmuskulatur (die Kniestreckmuskulatur) sehr viel Muskelfleisch bietet und so gut durch die Faszienrolle bearbeitet werden kann.

Auf der Außenseite unseres Oberschenkels jedoch (unser Traktus) haben wir allerdings nur einen sehr kleinen Muskelbereich. Dieser befindet sich weit oben an der Hüfte (s. Foto rechts) und dockt dann über das Ilio-Tibialband am äußeren Schienbeinknochen an. Das bedeutet, man würde in erster Linie nur den oberen Teil der Oberschenkelaußenseite mit der Rolle bearbeiten. Alles was darunter liegt, ist in der Regel schmerzhaft, vor allem kniegelenksnah. Und ist dann noch der Schleimbeutel entzündet, fühlt sich die Faszienrolle wie ein Schleifstein auf dem Knochen an. Daher wäre es sicherlich angenehmer, wenn man in erster Linie versucht, die Muskulatur zu bearbeiten und über eine Erweichung dieser die negative Spannung aus dem Band zu holen. Daher der Hinweis für die Anwendung mit der Faszienrolle auf der Oberschenkelaußenseite: nur kleinen Muskelbereich bearbeiten, nicht ganze Seite.

Kurz zusammengefasst, wie wendet man die Faszienrolle bei welchen Beschwerden an?

Wenn die Kniespitze schmerzt, die Beschwerden also vorne am Knie auftreten (Jumpers Knee), empfiehlt es sich mit der Rolle die Kniestrecker zu bearbeiten, die Oberschenkelvorderseite.

Wenn die Beschwerden an der Außenseite auftreten (Runners Knee), empfiehlt es sich, den kleinen Muskelbereich an der Oberschenkelaußenseite hüftnah zu bearbeiten. Wenn man es aushält, kann man auch über die ganze Seite rollen, aber in erster Linie sollte man muskulär arbeiten.

Welche Faktoren gilt es außerhalb des Trainings zu berücksichtigen?

Hier würde ich mich gerne auf drei Dinge festlegen.
1. Das Schuhwerk: Die richtigen Schuhe sollten vor dem Trainingsstart geplant und mit Hilfe einer Lauf- und Ganganalyse ausgewählt werden. Bezüglich Einlagenversorgung spreche ich mich defensiv aus, da unsere Füße in der Regel viel aushalten. Wenn jedoch gravierende Defizite im Bereich der Füße mit Beeinflussung der gesamten Achse vorhanden sind, kann man mit Einlagen arbeiten. Hier sollte man sich stets ärztlich beraten lassen.

Gesunder Schlaf2. Das Schlafverhalten: Der Schlaf bietet unseren Geweben und Strukturen die einzige Möglichkeit abzuschalten und diese Zeit sollte sinnvoll genutzt werden. 6 - 8 Stunden sind nötig, damit wir unsere Leistungen im Alltag oder im Sport abrufen können. Das Thema Schlaf war auch auf dem diesjährigen Functional Training Summit in München ein großes Thema. Unter anderem bekannte Referenten wie Kelly Starrett, Maximilian Gotzler und Mark Verstegen unterstrichen die Wichtigkeit ausreichenden Schlafes und einer hohen Schlafqualität. Klicke auf die Pergamentrolle rechts, um sie zu entfalten und mehr darüber zu erfahren!

3. Ernährung: Ohne zu weit auszuholen, möchte ich neben Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen vor allem eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und die Versorgung von Vitamin D anmerken. 2,5 - 3 Liter Wasser braucht unser Körper, um diverse Stoffwechselprozesse und Stofftransporte aufrechtzuerhalten. Vitamin D auf der anderen Seite wird unterschätzt meist reicht die Versorgung über das Sonnenlicht nicht aus. Da auch Vitamin D bedeutend für Stoffwechselvorgänge ist und uns u.a. einen Schlüssel zu unserer Muskulatur bietet, empfehle ich die Einnahme von Vitamin D (nach Blutkontrolle, um einen Ausgangswert zu haben) in Form von Tabletten oder Ölen. Hier findest du unseren Artikel über Vitamin D und hilfreiche Hinweise zur Substitution.

Welche Möglichkeiten bietet Medizin heutzutage bei Kniebeschwerden?

Diese Frage würde ich gerne zweigeteilt beantworten. Erstens bezogen auf die Gruppe von Personen, die keine Beschwerden haben, aber bei denen ein klarer Sportwunsch besteht. Bei der zweiten Gruppe sind schon Beschwerden da. Diese sind zu Beginn meist nur leicht zu spüren, nisten sich aber mit der Zeit ein und werden chronisch.

1. GRUPPE: Bei beschwerdefreien Personen, die gerne mit dem Training beginnen würden, reicht meist ein informatives Gespräch. Wenn in derVergangenheit Beschwerden aufgetreten sind (Voroperationen, Verletzungen, …), werden diese in Entscheidung des Sportwunsches mit eingebracht. Hier kann auch eine körperliche Untersuchung durchgeführt werden. Hier arbeiten wir nach dem Leitspruch:

Keine Diagnose durch die Hose

Bedeutet, dass wir uns nicht nur das Kniegelenk anschauen, sondern auch den Rücken, mindestens den unteren, wenn nicht die gesamte Kette. Häufig gibt es auch das Phänomen der Knirscher. Betroffene haben Beschwerden im Bereich des Kiefers, welche sich dann bis runter in den unteren Bewegungsapparat auswirken können. Auch apparative Untersuchungen sind möglich, wie beispielsweise Ultraschall oder Röntgen.
Wenn die betreffende Person läuferisch oder im Bereich des Krafttrainings aktiv werde möchte, werden im Rahmen einer Praxisuntersuchung erste Bewegungsanalysen gemacht. Mittlerweile hat jeder in der Regel ein Smartphone, mit dem eine Videoaufnahme von einer Kniebeuge, einer Einbeinkniebeuge und/oder einem Treppenschritt gemacht werden kann. Dadurch können erste Bewegungsfehler oder Fehler in der qualitativen Bewegungsausführung aufgedeckt werden und es können erste präventive Hinweise gegeben werden.

Laufanalyse2. GRUPPE: Sind aufgrund von Beschwerden oder Schmerzen bestimmte Bewegungen nicht mehr durchführbar, greifen wir zum Goldstandard, um weiche Anteile (Sehnen, Muskeln) darzustellen. Der Magnetresonanztomographie (MRT). Mit Hilfe des MRT können Entzündungen, die auf das Gewebe einwirken und auch strukturelle Schäden aufgedeckt werden.

Wichtig ist, dass das MRT Teil der beschreibenden Diagnostik ist. Man findet heraus, ob der Patient zum Beispiel eine Schleimbeutel - oder Kniescheibenentzündung hat. Hierauf muss die erklärende Diagnostik folgen, um die Ursache zu finden. Getreu dem Motto: „Wir wollen nicht nur wissen WAS Sie haben, sondern WARUM Sie es haben!“ Hier sollte eine Bewegungsanalyse durchgeführt werden (Gang-, Lauf- und Sprunganalyse). Das Institut für funktionelle Diagnostik im Media Park bietet beispielsweise passende Tools hierfür.

Aus Diagnostik kann man dann präventive Therapieempfehlungen aussprechen, die physiotherapeutisch oder trainingstechnisch umzusetzen sind. Um zum einen das Problem zu bewältigen bevor es entsteht oder zum anderen schon entwickelte strukturelle zu beheben.

Welche Möglichkeiten gibt es, wenn die Schmerzen nicht aufhören?

Stoßwellentherapie

Falls die Bewegungstherapie oder die funktionelle Behandlung die Schmerzen nicht bekämpfen und man im Rahmen der Diagnostik strukturelle Schädigungen nachgewiesen hat, dann gibt es die Möglichkeit neben der Stoßwellentherapie (die eine Mehrdurchblutung der Sehne und die Ausschüttung von Wachstumsfaktoren bedingen) eine Eigenbluttherapie durchzuführen. Sie weist einen sehr guten reparierenden Charakter auf.

Bei Schleimbeutelentzündungen kann man lokal gut arbeiten mit Salbenanwendungen, Kühlungen, Kompressionen, oder Verbänden über Nacht, in der man hoffentlich 6-8 Stunden schläft, um dem Gewebe Ruhephasen zu gönnen. Neben medikamentösen-enzymatischen Behandlungen durch Tabletten/Tropfen kann man auch bei anhaltenden Beschwerden mit Spritzen arbeiten.

Vielen Dank so weit. Eine Frage haben wir noch: Plyometrisches Training wird oft als risikoreich angesehen. Was hältst du davon?

Das plyometrische Training (Lauf- und Sprungbewegungen mit kurzer Kontaktzeit) halte ich für sehr wichtig und sinnvoll, um bestimmte Bewegungen und Leistungen abrufen zu können. Das ist vergleichbar mit dem Erlernen des ABC. Man muss mit einfachen und qualitativ guten Übungen anfangen, um den Grundstock aufzubauen und damit es später keine Probleme gibt. Auch hier gilt wieder: Qualität vor Quantität.

Bezüglich der Schmerzen kann man die Good Pain - Bad Pain Variante zur Hilfestellung nutzen.
Fängt man gerade erst mit Sport an, melden sich manchmal die Strukturen schmerzhaft. Kann man den Schmerz mit bestimmten Übungen positiv beeinflussen oder sogar bekämpfen, sprechen wir von einem Good Pain. Wenn die Beschwerden aufgrund des Trainings anhalten oder sogar dadurch ausgelöst werden, ist das für uns ein sogenannter Bad Pain und du solltest ärztliche Hilfe aufsuchen. Bist du dir nicht sicher, ob der Schmerz durch das Training ausgelöst wird oder ob du weiter trainieren solltest, wende dich bitte in jedem Fall an einen Arzt.

Sollte dies der Fall sein: Keine Sorge, wir finden eine Lösung.

Unser Dank für dieses Video geht an Dr. med. Burak Yildirim und unseren Kooperationspartner, die Mediapark Klinik Köln.

Mediapark Klinik Köln

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STAY STRONG.


[1] Staudte, H. (2014). Bausteine des Lebens. Deutsche Heilpraktiker-Zeitschrift, 9(05), 30-34.

[2] Friedrichsen, H. P. (2016). Individuelle Ernährungssteuerung und Nährstoffsubstitution zur Leistungssteigerung im Sport Teil 1. Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin, 37(03), 7-12.

[3] Gotzler, M. (2017). FT Summit 2017.