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Unser Sommerbootie 2014: Jessica

Unser Sommerbootie 2014: Jessica

Ein neues Leben

Unser Bootie des Sommers 2014: Jessica


Jessica erzählt euch ihre persönliche Erfolgsgeschichte aus ihrem Bootcamp:

(Die folgende Geschichte wurde vom Teilnehmer selbst verfasst und nicht verändert.)

Sommer 2013, 7 Uhr. Das Radio geht an und weckt mich. Ich bleibe liegen, kann mich kaum bewegen, ich will doch einfach nur schlafen. 7:30 Uhr, schon wieder Nachrichten. Ich liege noch immer regungslos im Bett und kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, aufstehen zu müssen. „Müssen“ ist vielleicht auch das falsche Wort. Ich kenne mich und habe den Wecker eine Stunde vor der eigentlichen Aufstehzeit gestellt.

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8 Uhr. Gott sei Dank, meine Lieblingssoap beginnt. Aufstehen? Och nö… Lass mal… Erstmal gucken, wer wieder wen aussticht und was es Neues bei meinen mich jahrelang begleitenden Akteuren gibt. Werbung. Verdammt, jetzt bin ich wach. Na gut. Ich stehe auf und mache mir einen Toast, schön mit Aufstrich, Wurst und Käse, ab in die Mikrowelle, mmh… lecker. Gesund? Wen interessiert’s.

Irgendwann schaffe ich es, mich aufzuraffen, mich anzuziehen und zur Arbeit zu gehen. Der Weg von knapp 1,5km kommt mir ellenlang vor. Auf der Arbeit bin ich müde, ständig krank, mein Immunsystem ist im Eimer. Warum? Keine Ahnung.

[Du bist auch ständig erkältet? Dann lies dir diese drei Artikel durch:

1.) Ständig ekältet: Mit diesen 10 Tipps kommst du gesund durch den Winter!
2.) Volkskrankheit Magnesiummangel
3.) Zinkmangel beheben]


18 Uhr. Feierabend. Endlich nach Hause auf die Couch. Weiter geht’s mit dem Soap-Marathon.

20-22 Uhr. Hunger. Jetzt wird erstmal richtig schön gekocht. Nudeln mit Hackfleisch, Käse und Maggi-Mischung, gefühlte zehn Portionen. Gemüse? Selbst gemachte Soße? Was ist das? Ich gehe ins Bett, kann nicht einschlafen. Egal, ich habe mich daran gewöhnt. Ich höre die Waage leise unter meinem Bett weinen.

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Mai 2014, Dienstagnachmittag. Ich trauere. Meine Waage hat gestern Suizid begangen. In meiner Verzweiflung stöbere ich durch das Internet. Sport. Ich muss mich bewegen, mich ablenken. Aber womit? Nichts spricht mich an. Ein Personal Trainer! Das wär’s! Aber leider habe ich keine Geld-Palme zu Hause und weiß auch nicht, wo man die herbekommt. Bootcamp? Verdammt! Das hört sich gut an! In meinem Kopf entstehen Bilder von dreckigen Menschen, die sich im Schlamm wühlen und angeschrien werden. Mit Dreck hab ich kein Problem. Und Motivation darf man mir gerne einbläuen, wenn sie von alleine schon nicht kommen will. Also, wie funktioniert der Spaß? Ah, ein Probetraining am Donnerstag. Ich melde mich an. Die Trainerin ruft mich an. Nett klingt sie, gar nicht so streng, wie ich mir das vorgestellt habe. Sie freut sich und erklärt mir, wie ich die Truppe im Park finde.

Der erste Zirkel. Ich habe das Gefühl, ich muss mich setzen, mir ist schon bei der dritten Übung schwarz vor Augen, nie im Leben schaffe ich das alles und das auch noch dreimal hintereinander. Aber ich ziehe es durch, verspreche darüber nachzudenken, ganz einzusteigen… Und werde mit den schlimmsten Schmerzen, die ich jemals hatte belohnt… Drei Tage kann ich mich nicht bewegen, will ich mir das wirklich antun? Ja! Ich melde mich an.

Diesmal bekomme ich als Belohnung nur noch mäßige Schmerzen, die von Mal zu Mal immer weniger werden, Stärke, von der ich nie geahnt hätte, dass ich sie aufbauen könnte, unfassbar nette, hochmotivierte Leute, mit denen man ab sofort auch privat Zeit verbringt und eine supertolle Trainerin, die mich neben dem Bootcamp das erste Mal seit acht Jahren, ohne mich überreden zu müssen, dazu bringt, endlich wieder einen Tanzkurs zu beginnen. Und mir die Stärke gibt mich bei Tough Mudder anzumelden. Und mich so fit bekommen hat, dass ich das erste Mal in einem riesigen Gruppenlauf 5,4km unter 37 Minuten schaffe. An dieser Stelle: Danke, Dani!

Sommer 2014, 7 Uhr. Mein Handywecker klingelt. Ich war schon vorher wach, stehe ausgeschlafen auf, ziehe mir meine Sportklamotten an und jogge los. Vier Kilometer mit eingebauten Sprints? Immer noch anstrengend, aber durchaus machbar, ohne danach tot umzufallen.

8 Uhr. Frisch geduscht mache ich mir Rührei mit Kresse auf Sonnenblumenbrot. Ein paar Squats in der Küche sind auch zwischendurch noch drin. Der Weg zur neuen Arbeit wird mit dem Rad absolviert. Als Zwischenmahlzeit gibt es abwechselnd Bananen, Äpfel, Trauben oder Nektarinen.

13 Uhr. Mittagspause. Ich fahre nach Hause und mache mir eine Gemüse-Nudel-Pfanne mit Zucchini, Cocktailtomaten, Radieschen, Möhren und Lauchzwiebeln. Maggi-Mischung? Die hab ich längst dem Mülleimer gespendet. Es gibt ab sofort passierte Tomaten mit allem gewürzt, was das Regal hergibt. Ich fühle mich fit, weiter geht’s.

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[Du hast Probleme, Gemüse in deinen Alltag zu integrieren? Hier findest du 10 Gemüse Tipps, die dir helfen können!]

18 Uhr. Feierabend. Ab nach Hause, kurze Bananenstärkung, umziehen und ab aufs Rad. Heute Abend ist wieder Bootcamp. Ich freue mich wie ein Kind alle wieder zu sehen und ein Teil der Gruppe sein zu dürfen. Es regnet inzwischen in Strömen. Na und?

Mich zum Probetraining anzumelden war mit Abstand die beste Entscheidung, die ich in den letzten Jahren getroffen habe. Ich hatte vergessen, was das Wort Lebensqualität bedeutet. Es ist so viel mehr als im Bett zu liegen und TV zu schauen. Danke für den Arschtritt, der ein riesen Umdenken bewirkt hat! Ich möchte es nicht mehr missen.

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