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Gesunde Weihnachtsrezepte: Tipps wie du an Weihnachten nicht 5 kg zunimmst und den schlimmsten Kalorienfallen widerstehst

Gesunde Weihnachtsrezepte: Tipps wie du an Weihnachten nicht 5 kg zunimmst und den schlimmsten Kalorienfallen widerstehst

Fast Jeder hat doch schon mal die Aussage gehört: „Wir nehmen nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zu, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten!“. Und irgendwie stimmt das grundsätzlich auch. Dennoch beginnt die Weihnachtszeit bei den Meisten von uns schon Anfang Dezember. Eine Weihnachtsfeier jagt die Nächste und überall gibt es die verschiedensten Leckereien.

Weihnachten am Arbeitsplatz

Es beginnt oft schon am Arbeitsplatz: Kollegen bringen ihre neusten Plätzchen-Kreationen mit ins Büro, welche meist auf einem weihnachtlichen Teller präsentiert werden. Auf dem Weg zur Kaffeemaschine kommst du daran nur schlecht vorbei und es landet schnell das eine oder andere Gebäck auf den Schreibtisch.



Weihnachtsmärkte nach der Arbeit

Nach der Arbeit triffst du dich auf dem Weihnachtsmarkt und weil du natürlich nicht der Spielverderber sein möchtest, gehört der Glühwein so quasi zum guten Benehmen. Alkohol macht hungrig und dank der duftenden Essbuden hast du im nächsten Augenblick schon die erste Leckerei in der Hand. Bekanntermaßen sind die Portionen eher handlich und sättigen nur unbedingt. Meistens gibt es noch einen zweiten Gang hinterher. Damit das Lustempfinden auf süß noch befriedigt wird, kommst du an der Tüte gebrannte Mandeln auch nicht so recht vorbei.

Süsse Verführungen lauern überall

Die Adventszeit ist verführerisch und überall lauern Kalorienfallen. Um die hartnäckigen Pölsterchen, die sich über vier Wochen schnell ansetzen, wieder los zu werden, braucht es Disziplin, Motivation und rein physiologisch ein Kaloriendefizit.

Abnehmen bedeutet für den Körper Stress: erst wird er überversorgt mit Kalorien, um kurze Zeit später wieder auf Sparflamme laufen zu müssen. Dies kann mit ein paar einfachen Tricks vermieden werden und sorgt zugleich für Wohlbefinden und Ausgeglichenheit.

Regeln ab der dritten Weihnachtsfeier

Direkt mal vorab: wir müssen auch nicht übertreiben. Steht nur eine einzige Weihnachtsfeier an, dann kannst du dir bei der Feier auch so richtig was Gönnen und das Essen genießen, ohne dabei Kalorien zu zählen. Bei den Wenigsten bleibt es jedoch bei nur einer Feier, weshalb du ab einem gewissen Punkt darüber nachdenken solltest, die Wahl deines Menüs entsprechend anzupassen. Denn Vorsicht gilt nicht nur bei Süßigkeiten!

Menü, à la carte oder Büffet: Eat the rainbow!

Es gibt aber verschiedene Arten von Feiern bzw. verschiedene Möglichkeiten die vorweihnachtliche Stimmung kulinarisch zu untermauern: à la carte, Büffet, Menü oder Oma stellt einfach alles auf den Tisch. Grundsätzlich gilt immer: Fokus auf das Gemüse! Bestenfalls isst du vorab einen Salat, um das Loch im Bauch schon ein wenig zu füllen. Wenn die Möglichkeit besteht den Teller selbst du gestalten, sollte am Gemüse nicht gespart werden. Also nicht nur aus dekorativen Zwecken ein paar Röschen Brokkoli, sondern ruhig mal den halben Teller damit eindecken – ganz nach dem Motto: „Eat the rainbow“. Wird aus der Karte bestellt, ist es oft auch kein Problem, darum zu bitten, mehr Gemüse als Beilage zu bekommen

Alternativen wählen!

Beim Fleisch oder Fisch nicht nur auf die fettarme Variante sondern auch auf die Zubereitung achten. Ein paniertes Schnitzel setzt sich liebend gerne auf unsere Hüften. Das Gleiche gilt bei den Beilagen: lieber Salzkartoffeln als Pommes! Vorsicht auch bei den Soßen!

Und wenn du es einfach nicht erträgst, ein leckeres Essen ohne Dessert zu beenden, dann wähle auch da die figurschmeichelndere Option. Statt einer schweren Mouse-Creme mit Sahne, sollte die Wahl besser auf ein Fruchtsorbet mit Obst fallen.

Ideen für dein gesundes Weihnachtsmenü

Das Weihnachtsmenü kannst du dieses Jahr vielleicht ja auch mal unter dem Motto „Die gesündere und trotzdem leckere Variante der Klassiker“ gestalten. Und als hätten wir es geahnt, haben wir Rezepte für dich erarbeitet, die einem klassischen Menü in nichts nachstehen. Dabei sind sie nicht nur gesund, sondern auch richtig lecker.

In der Weihnachtsbäckerei ...

... gibt es viele Bäcker und noch mehr Leckereien!

An sich wäre es ja kein Problem, sich täglich zum Nachmittagskaffee EIN Plätzchen zu gönnen. Irgendwann hat man dann auf jeden Fall alle mal durchprobiert. Aber mal ehrlich... wer macht das??? Plätzchen haben einfach Suchtpotential: einmal angefangen, ist es sehr schwer ein Ende zu finden.

Aber wie wäre es denn, wenn du selbst mal Plätzchen mitbringst und die dann auch noch ganz ohne Butter und Zucker auskommen? Quasi Naschen ohne schlechtes Gewissen. Dann teste doch einfach mal direkt unsere gesunden Plätzchen-Rezepte. Alternativen zu Zucker findest du hier.

Verhalten im Alltag

Grundsätzlich gibt es ein paar Verhaltensregeln, an die du dich halten kannst, um die Weihnachtszeit einigermaßen unbeschwert zu überstehen.

1. Open up your mind

Natürlich musst du nicht überall die bösen Kalorien sehen, aber dir sollte auf jeden Fall bewusst sein, dass so ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt nicht zur Gewohnheit werden sollte. Zumal viele Märkte über vier Wochen andauern. Möglicherweise hilft es bei der Entscheidungsfällung, zu wissen, dass ein Glas Glühwein ca. 250 Kalorien hat, eine Bratwurstsemmel um die 500 Kalorien und eine Tüte gebrannte Mandeln knapp 700 Kalorien. Und da bei all dem das Sättigungsgefühl gegen 0 geht, bleibt es auch nicht dabei. Da kommen ganz schnell weit über 1000 Kalorien zusammen. Der letzte Glühwein ist bekanntlich eh schlecht und die Kopfschmerzen am nächsten Tag vorprogrammiert. Solltest du trotz vehement geäußertem Widerwillen gezwungen werden mitzugehen, dann wähle vor Ort weise: besser Pellkartoffeln mit Kräuterquark anstatt Reibekuchen, selbstgemachter (alkoholfreier) Früchtepunsch anstatt Glühwein und Maronen an Stelle von gebrannten Mandeln.

2. Move

Alltagsbewegung ist das A und O. Dadurch kannst du deinen täglichen Energieverbrauch um einige Kalorien erhöhen. Denn es macht einen gewaltigen Unterschied ob du 80 % am Tag sitzend am Schreibtisch verbringst oder dich vor, während und bestenfalls auch noch nach der Arbeit bewegst. Entweder das Rad nutzen oder je nach Möglichkeit ein Stück zu Fuß gehen. Und wenn es nur ein paar 100 Meter mehr sind, weil du dein Auto auf dem Parkplatz am hintersten Ende stellst. Selbstverständlich sollte auch stets die Treppe genutzt werden, nicht der Aufzug. Eine weitere Möglichkeit Bewegung in den Arbeitsalltag einzubauen wäre, den weitentferntesten Drucker anzusteuern und das gleich mehrmals am Tag. Und in der Mittagspause wird ein kleiner Spaziergang gemacht. Vielleicht ist der Weihnachtsmarkt auch fußläufig erreichbar und die ein oder andere Leckerei lässt sich durch einen strammen Fußmarsch dorthin erst verdienen.

Zum Glück überdauern unsere Bootcamps auch die kalte Jahreszeit und so kannst du zweimal die Woche durch eine perfekte Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining deinen Körper in Form halten. Dafür reicht der tägliche Spaziergang leider nicht aus. Um eine schöne und sportliche Optik zu erhalten, müssen wir auch regelmäßig Muskelaufbau-Training betreiben.

3. Balance is the key

Keinesfalls solltest du dir die „Jetzt-ist-es-auch-schon-egal“-Einstellung aneignen. Solltest du ganz entgegen deines Vorhabens über die Strenge geschlagen haben, ist nach einem Mal noch nichts verloren. Das macht den Speck nicht fett, wie man mehr oder weniger schön sagt. Wichtig ist, dass du danach wieder in den richtigen Bahnen weitermachst. Eine Null-Diät ist dafür der absolut falsche Weg. Der Körper braucht die richtigen Signale in Form von gesundem und ausgewogenem Essen. Möglicherweise ist Ende des Jahres nicht der beste Zeitpunkt um Abzunehmen oder eine Low-Carb-Diät zu starten, trotzdem solltest du aber weiterhin auf einen gesunden und ausgewogenen Lebensstil achten. Wir wünschen dir eine fantastische Vorweihnachtszeit, nicht zu viel Stress und viele schöne Momente mit deinen liebsten Menschen, Freunden und Mitschwitzern.

Stay Strong!

Deine Hannah Stegherr