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Unser Frühlingsbootie 2015: Cynthia

Unser Frühlingsbootie 2015: Cynthia

Es war einmal...oder Gut Ding will Weile haben

Unser Frühjahrsbootie 2015: Cynthia

Cynthia erzählt euch ihre persönliche Erfolgsgeschichte aus ihrem Bootcamp:

(Die folgende Geschichte wurde vom der Teilnehmerin selbst verfasst und nicht verändert.)

Wir haben Spätsommer 2013, sitzen zu fünft in der Abenddämmerung auf der Terrasse und haben die "Schnapsidee" im Sommer 2014 gemeinsam den Women’s Run zu absolvieren.

Och joah, 35 Jahre alt, übergewichtig und total unsportlich, aber was soll es. Immerhin bin ich wild entschlossen und habe 12 Monate Zeit. Der Einzelkämpfermodus startet!!! 4-Wochen-Überlegungs-Phase: Wie fange ich an? Der erste Schritt ist die Anmeldung im örtlichen Sportverein 1 x wöchentlich Nordic-Walking. Für den Anfang in Ordnung, aber das geht mir definitiv zu langsam. Nach 3Monaten der zweite Schritt: Indoor-Cycling im Fitnessstudio. Leider erreiche ich auch damit nicht die gewünschten Ziele. Kein Gewichtsverlust… Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und schließlich teilt man auch seine minimalen Erfolge in der dafür angelegten WhatsApp-Cousinen-Gruppe und erhält aus der Ferne Zuspruch. Das Jahr geht ohne nennenswerte Erfolge vorbei.

Anfang 2014, ein Hoffnungsschimmer: Ein kostenloser Laufkurs für einen 4km-Lauf im Mai. Auf geht’s… Voller Elan starte ich die ersten Laufversuche um schnell zu merken, dass ich mit diesem Übergewicht null Chancen haben werde. Schon nach zwei Laufeinheiten habe ich unendliche Schmerzen in den Schienbeinen. Ich beiße mich trotzdem durch, weil der Termin für den Women’s Run unaufhörlich näher rückt. Dann knicke ich beim Training um, stürze und muss verletzungsbedingt pausieren. 8 WOCHEN!!! Danach waren die Startplätze für den Women’s Run 2014 alle weg. Das Ding war gegessen… Wie geht es nun weiter? Meine Cousine aus Köln wird hilfesuchend kontaktiert. April 2014 – der Teammodus startet… Nadine und ich sind uns einig, zusammen packen wir das jetzt. Wir starten mit einer Probestunde Aquagymnastik. Hm, macht Spaß, oder etwa nicht? Na ja, es kam nie zu einer zweiten Stunde. Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen. Mai 2014 – ein Konzert mit Stehplatz. Für mich waren 3 Stunden Stehen schon eine sportliche Herausforderung.

Und dann passierte das, was ich jedem wünsche, der schon viel ausprobiert hat ohne für sich den gewünschten Erfolg zu erzielen. Wir haben etwas gefunden, das für uns perfekt war. Wir haben auf der Suche nach weiteren Sportmöglichkeiten im Raum Köln den Bericht über den Winterbootie 2013 im Internet gefunden. Unsere Neugier war geweckt und wir meldeten uns umgehend zu einem Probetraining an. Das ging dann auch alles sehr schnell und wir fanden uns wie zwei verängstigte kleine Schäfchen mit einem zusammengerollten Handtuch und einer Flasche Wasser unter dem Arm auf den Jahnwiesen wieder. Wir wurden super herzlich empfangen und ich wurde nicht einmal auf Grund meines Gewichts schräg angeschaut oder auf Grund meiner Unsportlichkeit verurteilt. Das man sich beim Sport so wohl fühlen konnte und so eine Unterstützung bekam war mir neu. Es war eine anstrengende aber beeindruckende Stunde. Wir waren total geflasht und kaum waren wir zu Hause wurde der Rechner angeworfen und das erste Bootcamp gebucht.

Juni 2014 – unser erstes Bootcamp startet. Die übersandten Unterlagen zum 8-Wochen-Programm werden in Augenschein genommen. Das kurzfristige Ziel wird festgelegt und träumerisch auch das langfristige Ziel. Kaum gestartet, schon vorbei… Die 8 Wochen vergehen wie im Flug und das mit einem unglaublichen Erfolg. Ohne Frage, das zweite Bootcamp wird sofort im Anschluss gebucht…und…eine zusätzliche dritte Freitagseinheit muss her. Die ‚Gute Ernährung in 8 Schritten’ hat man spätestens nach dem zweiten Camp so verinnerlicht, dass man sie im Schlaf runterbeten kann. Eigentlich ist es ja auch nichts Neues, aber an der Umsetzung hat es immer gehapert. Dadurch, dass man sich anfangs jede Woche nur mit einem Thema auseinandersetzen muss, fühlt man sich nicht überfordert oder gestresst. Seit der ersten Bootcampwoche ist meine 2-Liter-Wasserflasche mein ständiger Begleiter. So, wieder zurück zum Anfang… Mein Ziel, ich wollte einen 5km-Lauf absolvieren, ohne Gehpausen in einer für mich akzeptablen Zeit. Durch die schlechten Erfahrungen aus der Vergangenheit fehlte mir aber der Mut wieder mit dem Laufen anzufangen und ich sah mein Ziel für 2014 schon wieder unerledigt an mir vorbeiziehen.

Doch dann geschah folgendes: Du sprichst offen über Dein Ziel oder Deinen Wunsch und sofort finden sich jede Menge Booties, die wie selbstverständlich mitziehen. Unglaublich… Ich konnte meinen ersten Lauf tatsächlich noch im Jahr 2014 beenden und seitdem habe ich mit dem Laufen nicht mehr aufgehört. Jetzt haben wir Mai 2015 – fast ein Jahr ist um und ich habe meine bisher gesetzten Ziele in jedem Bootcamp erreicht, eine Menge schöne Muskeln aufgebaut und unschönes Gewicht abgebaut und trage mein BE INCREDIBLE-Armband voller Stolz. Von meiner Kollegin bekomme ich nach jedem Bootcamp-Abschluss einen sehr kreativen ‚Orden‘ mit meinen erreichten Werten gebastelt und auch von meinem kompletten Umfeld bekomme ich immer wieder Komplimente, Zuspruch und werde mittlerweile auch in Ernährungsfragen um Rat gebeten. Ich habe meine Ernährung aus Überzeugung auf Paleo und/oder Low Carb umgestellt und habe den Sport in meinen Tagesablauf perfekt integriert. Meine Garderobe konnte ich um fast 4 Kleidergrößen senken und mein Bestand an Sportschuhen wurde dafür um 600% gesteigert. Dieses Jahr bin ich bereits für 5 Läufe angemeldet, Tendenz steigend, und ich warte sehnsüchtig auf den Termin für den diesjährigen Zombierun in Köln. Wenn ich gefragt werde, was meine Ziele sind, antworte ich nicht mehr in Zahlen sondern formuliere so Sätze wie: Meine Arme müssen so ‚dick‘ werden, oder ich halt so schlank, dass sie mein Körpergewicht tragen können. Eben das, was als erstes eintritt. Und die Moral von der Geschicht, geht nicht gibt es nicht...

  • 2013 was practise
  • 2014 was the warm up
  • 2015 is the game

Vielen Dank an meine perfekte Trainingspartnerin und Cousine Nadine, durch Deine sportlichen Leistungen und Deinen unbeugsamen Willen werde ich immer angespornt noch mehr zu geben und noch weiter zu laufen. Ich danke auch meinem Mann, der mich immer unterstützt, jedem Stolz von meinen Erfolgen erzählt und sich jedes Mal aufs Neue kaputtlacht, wenn ich ihn zum Armdrück-Duell herausfordere oder ihm meinen wachsenden Mini-Bizeps unter die Nase halte. Mein Dank geht auch an die liebe Jule, die beste Trainerin ever, ever, ever und an alle meine liebgewonnenen Booties aus den vergangenen Camps. Ich stehe voll und ganz hinter dem Konzept Original Bootcamp und bin glücklich darüber ein Mitglied dieser großen herzlichen Familie zu sein!!! Stay strong...

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